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Arbeitsspeicher Vergleich

HyperX FURY 16 GB RAMHyperX SAVAGE 16 GB RAMBallistix Sport 8GB RAM
HyperX Fury RAMHyperX Savage 16 GB ArbeitsspeicherBallistix Sport RAM Speicher
2 x 8 GB Arbeitsspeicher2 x 8 GB Arbeitsspeicher2 x 4 GB Arbeitsspeicher
2.133 MHz Taktung1.600 MHz Taktung1.600 MHz Taktung
DDR4 ArbeitsspeicherDDR3 ArbeitsspeicherDDR3 Arbeitsspeicher
ca. 65,00 €ca. 74,99 €ca. 34,90 €
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Der Arbeitsspeicher (RAM – Random Access Memory) ist ein nicht-permanenter („flüchtiger“) Speicher in einem Computer, der dafür sorgt, dass Programme und Dateien schneller ausgeführt werden können. Die Arbeitsweise von Arbeitsspeichern ist dabei gänzlich unterschiedlich von einer Festplatte, obwohl bei beiden die Kapazität ein wichtiger Faktor ist. Hier klären wir für dich, was ein Arbeitsspeicher ist, wie er arbeitet und wie du das perfekte Modell für deinen Selbstbau PC findest.

Arbeitsspeicher / RAM im Vergleich

RAM / ArbeitsspeicherIn unserem großen Arbeitsspeicher Vergleich findest du beliebte Modelle auf Amazon, die oft von anderen Nutzern gekauft und für gut befunden wurden. Wie die einzelnen Sets auf die jeweiligen Speicherkapazitäten kommen, ist immer unterschiedlich: Die Konfiguration der RAM Sets im Detail kannst du dann auf Amazon selbst übernehmen. Wichtig ist zunächst, ob du deinen DDR3 oder einen DDR4 Arbeitsspeicher brauchst – das hängt von deinem Mainboard ab, später mehr dazu.

Der RAM Speicher ist sowohl für Office Computer, als auch für Gamer PCs essentiell wichtig, da dieser eine schnelle Ausführung von Anwendungen begünstigt. Je performanter der Arbeitsspeicher, desto flüssiger laufen anspruchsvolle Anwendungen und Spiele auf dem Computer. Wenn du dir unsicher bist, welche Anforderungen du an den Rechner stellst, dann wählst du am besten ein 16 GB RAM Set mit einer Taktrate von mindestens 1,6 GHz. Mit dieser Konfiguration bist du bestens beraten.

Wofür brauche ich einen Arbeitsspeicher?

Grundsätzlich funktioniert ein Arbeitsspeicher ähnlich wie der Cache bei einem Prozessor: Er beschleunigt die Verfügbarkeit von Daten in einem System. Wenn beispielsweise ein Textdokument am PC geöffnet wird, beschreibt der Nutzer die Datei nicht direkt auf der Festplatte, sondern die Kopie der Datei im Arbeitsspeicher. Sobald der „Speicher“-Button gedrückt wird, wird die Datei auf der Festplatte von der überarbeiteten Datei aus dem RAM überschrieben.

Das liegt an einem einfachen Grund: Im Vergleich zu Arbeitsspeichern ist eine Festplatte gähnend langsam. Ein Dateizugriff auf eine Datei auf der Festplatte dauert um ein x-faches länger als bei einem RAM, weshalb hier mit virtuellen Kopien gearbeitet wird. ABER: Der Arbeitsspeicher benötigt zum Halten der Daten im Speicher Strom. Sobald die Stromversorgung getrennt oder unterbrochen wird, beispielsweise weil der Computer ausgeschaltet wird, verliert der Arbeitsspeicher sämtliche Daten und Dateien ungesichert.

Das folgende Video von brainfaqk zeigt, wie ein Arbeitsspeicher funktioniert und wofür du diesen „Hauptspeicher“ in deinem Computer wirklich brauchst:

Ein weiteres wichtiges Merkmal bei einem Arbeitsspeicher ist außerdem die Taktfrequenz. Diese wird in MHz, bzw. in GHz, gemessen und gibt an, wie schnell die Zugriffe vom Rechner auf die RAMs erfolgen kann. Wichtig: Wenn mehrere Arbeitsspeicher in einem System verbaut sind, werden diese vom Computer wie eine einzige logische Einheit behandelt. Verfügen die beiden RAMs also über unterschiedliche Taktraten, passt sich der schnellere Speicher dem langsameren an.

Wie viele und welche Arbeitsspeicher brauche ich?

Bei der Wahl des perfekten Arbeitsspeichers kommt es auf mehrere Faktoren an. Nicht nur die Taktrate und die Speicherkapazität ist wichtig, sondern auch der Standard, nachdem der RAM arbeitet. Aktuell gibt es Arbeitsspeicher, die nach dem DDR4 (Double Data Rate) Standard arbeiten. Je höher die Ziffer hinter „DDR“, desto moderner und auch desto schneller ist der RAM in der Regel. DDR3 Arbeitsspeicher mit hoher Taktfrequenz können aber auch schneller als DDR4 Rams mit niedrigerer Taktung sein.

Notebook ArbeitsspeicherAber wie viele Arbeitsspeicher brauchst du? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, denn es kommt auch hier sehr stark auf den bevorzugten Verwendungszweck des Computers an. Wenn viel mit Dateien gearbeitet wird, die gleichzeitig geöffnet bleiben sollen (Grafik-, Video-, Bild-, oder Textverarbeitung), dann sollten 8 – 16 GB RAM verbaut werden. Gamer PCs, die langfristig starke Leistungen erzielen müssen, sollten mit zwischen 16 und 32 GB RAM ausgestattet sein.

Mainboards weisen heute in der Regel vier RAM-Slots auf, die mit Arbeitsspeicher versorgt werden können. Wichtig ist jedoch auch, dass bei mehr als 2 GB RAM ein 64 bit Betriebssystem installiert ist. 32 bit Installationen von Windows können beispielsweise nur maximal 3,25 GB Arbeitsspeicher verwenden – der Rest bleibt ungenutzt. Grundsätzlich sollte ein Mainboard mit DDR4 Slots genutzt werden, anschließend am besten möglichst hochgetaktete Arbeitsspeicher einsetzen.

Den richtigen Arbeitsspeicher finden

Gerade die Hersteller Corsair und HyperX sind aktuell sehr beliebt, da die Arbeitsspeicher dieser Firmen nicht nur zuverlässig sind, sondern auch über ein hervorragendes Preis/Leistungs-Verhältnis verfügen. Für welches Modell oder für welches Set du dich letztendlich entscheidest, spielt im Grunde keine Rolle. Solange die RAMs für deine Zwecke genügen, kommt es viel eher auf die Taktrate und die Speicherkapazität der Speicherkarten an.

Moderne DDR4 RAM Speicher verfügen mittlerweile bereits über mögliche Taktraten von mehr als 4 GHz. Dies kann jedoch von den meisten Mainboards und Prozessoren noch gar nicht verarbeitet werden – am geläufigsten sind mittlerweile Modelle mit einer Taktrate von 1,6 GHz bis 2,1 GHz. Die auf Amazon und ansonsten im Handel erhältlichen Sets verfügen meist über mehrere Speicherkarten. Ob nun ein RAM mit 16 GB gekauft und verbaut wird, oder vier RAMs mit jeweils 4 GB spielt keine Rolle – das Gesamtergebnis zählt.